Ferienhaus im Winter mieten

Wenn Sie sich für einen Aufenthalt auf Island im Winter entscheiden, müssen Sie mit Verhältnissen rechnen, die Sie in Deutschland kaum antreffen. Bei Sturm oder Schneesturm werden dann schnell die Hauptzufahrtswege zu Ihrem Ferienhaus zum unkalkulierbaren Risiko. Es kann durchaus sein, dass Hauptstraßen für längere Zeit gesperrt werden. Besonders problematisch ist die Verbindung zwischen Reykjavik über die Hellisheidhi nach Hveragerdi. Daher sind die folgenden Hinweise unbedingt zu beachten:

Wählen Sie im Winter immer einen 4×4 SUV –  Einen Geländewagen mit 4-Rad-Antrieb und Navigationssystem. Wählen Sie ein Modell, das auch bei tief verschneiten (F-) Straßen nicht liegenbleibt.

  • Versorgen Sie sich mit Lebensmitteln bevor Sie ins Ferienhaus fahren
  • Verfolgen Sie den aktuellen Wetterbericht – auch Tage bevor Ihr Flug nach Island beginnt
  • Hinterlassen Sie bei Ihrer Buchung immer die Mobilfunknummer, unter der Sie auf Island zu erreichen sind (siehe Buchungsformular!)
  • Bereiten Sie sich darauf vor, dass der Strom in ganzen Regionen für  – i.d.R. kurze  –  Zeit ausfallen kann
  • Melden Sie sich vor Ihrer Abfahrt beim Eigentümer des Ferienhauses, um zu erfahren, ob Wetterprobleme zu erwarten sind.
  • Halten Sie Kontakt zu PsHRental, wenn Probleme im Zusammenhang mit Ihrem Haus auftreten, die Sie vor Ort nicht direkt klären können.
  • Kalkulieren Sie bei schlechten Wetterbedingung mehr Zeit für die Fahrt zum Flughafen Keflavik ein

 

Hellisheidhi
Problematische Strecke bei Eis und Schnee: Verbindung zwischen Reykjavik und Hveragerdi
Winter auf Island
Der Aufenthalt auf Island im Winter kann großartig sein – aber denken Sie auch an Sturm, Schneesturm und an die Frage: Wie komme ich unter diesen Verhältnissen zum Haus?
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Kann ich unseren Hund mitnehmen?

Grundsätzlich ja, aber …

Ausnahmelos müssen aber alle Tiere für mindestens vier Wochen in Quarantäne, bevor die Tiere nach Island eingeführt werden dürfen. Eine Genehmigung für die Einfuhr von Tieren wird daher Touristen so gut wie nie ausgestellt. Außerdem, welcher Tourist will sein Tier vier Wochen in Quarantäne geben. Die Einreise ist nicht mit der Fähre sondern ausschließlich über den Flughafen „Keflavik Airport möglich“.

Quelle:
http://www.goruma.de/Laender/Europa/Island/Reiseinfo/index.html

Warum ist die Blaue Lagune so beliebt?

Das Lavafeld, in dem die Blaue Lagune sich befindet, entstand im 13. Jahrhundert. Der See selbst bildete sich allerdings erst viel später: Im nahegelegenen Wärmekraftwerk  Svartsengi (benannt nach dem Vulkansystem, in dem es steht) wurde 1978 begonnen, 240° heißes Wasser aus rund 2.000 Metern Tiefe an die Oberfläche zu befördern, um Energie zu gewinnen. Das vollkommen reine Wasser wurde anschließend in das Illahraun abgeleitet, wo so die Blaue Lagune entstand.

Hier können Sie im warmen Wasser entspannen, spezielle Massagen genießen, die das Lebensgefühl steigern und  in Saunen dampfen.

Wer unter Psoriasis leidet, findet in den natürlichen Ablagerungen der Lagune ein Mittel, das die Krankheit lindert.  Für besonders harte Fälle ist  hier ein Klinikaufenthalt möglich:  http://www.bluelagoon.com/clinic/

 

Wie verhalte ich mich beim Tanken?

Wenn Sie sich auf einer Rundfahrt auf Island befinden, bei der Sie hauptsächlich auf der Ringstraße reisen, haben Sie kaum Probleme rechtzeitig eine Tankstelle zu erreichen.

Planen sie dagegen eine Fahrt abseits der Hauptstraßen  oder ins Hochland, dann heißt es: Tanken, sobald der Tank nur noch halbvoll ist! Das entspannt gewaltig, wenn Sie längere Zeit keine Tankstelle mehr sehen.

Für Fahrten mit einem benzin- oder dieselschluckenden Gefährt, gilt die Regel erst recht!

Welchen Wagentyp brauche ich für eine Island-Rundfahrt?

Viele Island-Urlauber, die zum ersten Mal das Land bereisen, halten sich in Orten, auf Hauptstraßen oder größeren Nebenstraßen auf. Für diese Urlauber reicht ein Klein- oder Mittelklassewagen (je nach Personenzahl) völlig aus. Die Hauptstrecken sind gut befahrbar.

Wer auch Fahrten in das Hochland plant, sollte über einen Geländewagen nachdenken. Die Durchquerung von kleineren oder größeren Flussläufen sollte man nicht im PKW wagen. Erkundigen Sie sich immer vorher, wie ein Fluss zu durchfahren ist. Sehen Sie zuerst anderen erfahrenen Fahrern zu und lernen Sie.